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Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12)
Das ewige Wort
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. (Joh 1, 1)
Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte. (Mat 18, 20)

Verfolgung und Unterdrückung

ie Koptische Kirche ist nie Staatskirche gewesen, sondern müsste sich von Anbeginn in einer Umwelt behaupten die dem Christentum feindlich gegenüberstand. 

“Sie war die Kirche, die seit der Zeit des Hl. Markus ihr Kreuz ihre gesamte Geschichte hindurch trug, und die alle Generationen und Jahrhunderte der Christenheit durchläuft, und sie blieb fest und streng in ihrem Glauben bis jetzt” so ein Zitat von Seiner Heiligkeit Papst Anba Shenouda III. 

So haben die Kopten dem Christentum in mancherlei Prüfungen die Treue gehalten, obgleich ihr Land im 7. Jahrhundert durch die Araber erobert wurde oder ihre Landsleute heute in der Mehrheit Muslime sind. Auch im dritten Jahrhundert müssten sie sich stark zeigen. Hier erreichten die Verfolgungen einen Höhepunkt unter Kaiser Diokletian, als etwa 800 000 Menschen für ihren Glauben sterben müssten. 

Man darf diese Unterdrückung und Verfolgung der Kirche, die sich nach dem Ende des Römischen Reiches unter byzantinischer Herrschaft und danach unter dem Islam fortsetzte, aber nicht losgelöst betrachten von dem großen geistigen Reichtum, den das junge Christentum in Ägypten auch empfing.

 

Angezündete Kirchen, geplünderte Schulen: Seit sich der Konflikt in Ägypten radikalisiert, sind die Christen im Land einem Rachefeldzug von Islamisten ausgesetzt.

Nach dem Anschlag auf christlich-orthodoxe Kopten in Ägypten hat Kanzlerin Angela Merkel dazu aufgerufen, die Religionsfreiheit weltweit zu verteidigen. In vielen Ländern ist die Situation der dort lebenden Christen schwierig. Sie werden diskriminiert, verfolgt, getötet.